
Folge 1 · 19:44 Min · Reitersitz · Level 1
Hör auf mitzuschwingen
Warum das mobile Becken deinem Pferd schadet
Der Reitersitz ist ein Prozess.
- Jeder Fehler ist gut, weil ein Fehler bedeutet, dass du dich im Sitz weiterentwickelt hast.
- Synchron bedeutet: Pferd und Reiter bewegen sich gleichzeitig.
- Stattdessen lässt du dein Becken stabil und lässt die Bewegung nach oben raus.
- Losgelassenheit kommt eh von alleine, wenn ich die Bewegungskompetenz gelernt habe.
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Als ich den Reitersitz gelernt habe, war ich extrem frustriert. Es war eine richtig schlimme Reise für mich. Ich habe so viele Fehler gemacht, ich habe es nicht begriffen, und ich dachte, ich wäre nicht fähig, den Sitz zu lernen.
Und damit herzlich willkommen zu Dressage Secrets. Ich bin Sinah von FokusGesundesPferd. Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dieser Folge.
Jahrelang war ich davon überzeugt, dass ich es nicht kann, weil ich zu klein bin, zu schwach bin und zu blöd dafür bin. Nein, zu blöd dachte ich nicht, aber zu klein und zu schwach. Ich habe gegoogelt, wie groß die Grand-Prix-Reiter sind, und geschaut, ob sie alle vielleicht größer sind als ich und ich es deswegen nicht kann. So weit ist es gegangen. Und deswegen nehme ich das hier auf, um es dir ein für alle Mal nicht so schwierig zu machen wie mir.
Damit fangen wir direkt mit dem wichtigsten Learning an: Der Reitersitz ist ein Prozess. Das bedeutet, dass du auf dem Weg zum synchronen Sitz Fehler machen wirst. Extrem viele Fehler.
Was ich da draußen immer sehe: Ein Mensch macht einen Fehler im Sitz, und dann wird bei Facebook oder Instagram oder keine Ahnung wo kommentiert: „Ja, hör doch mal auf, die Schenkel so schlackern zu lassen, das sieht kacke aus, du kannst gar nicht sitzen, du machst das und das falsch.“ Und jedes Mal denke ich mir: „Ach, haha, ihr habt den Sitz einfach nicht verstanden.“ Wenn ihr ihn verstanden hättet, wüsstet ihr, dass das der normale Prozess ist und dass es auf dem Weg zum synchronen Sitz eben so aussieht.
Das heißt, die Fehler, die deinem Körper einfallen, sind gut. Freu dich über jeden Fehler, den du machst. Ich weiß, ich habe mich früher nie gefreut. Ich war so abgefuckt von meinen schlackernden Schenkeln. Aber mir wurde immer gesagt: „Hey, das ist der Prozess, warte mal ab, in ein paar Jahren oder ein paar Monaten wird das schon wieder ganz anders sein.“ Und irgendwann habe ich verstanden: Jeder Fehler ist gut, weil ein Fehler bedeutet, dass du dich im Sitz weiterentwickelt hast. Wenn du keine Fehler machen würdest, würdest du dich auch nicht weiterentwickeln. Ein neuer Fehler ist also immer super. Damit können wir arbeiten.
Und es ist so wichtig, die Fehler zu erkennen und nicht direkt wieder zu sagen: „Ah nee, dann mache ich wieder alles anders“, sondern mit den Fehlern zu arbeiten und manche Fehler einfach auszuhalten. Zum Beispiel den schlackernden Schenkel: Wenn der aus einem ganz langen Bein entsteht, müssen wir ihn einfach aushalten.
Auf meiner schwierigen Reise zum Reitersitz habe ich verstanden, welche Prozesse es auf dem Weg gibt. Denn ich habe jeden Lernschritt für mich aufgeschrieben, weil ich genau wissen wollte, wie es geht, weil es so schwer für mich war. Und genau das habe ich jetzt unzählige Male mit meinen Kunden umgesetzt, und es zeigt sich so geil, dass der Prozess das Wichtigste ist und dass du dem Prozess vertraust.
Und deswegen stelle ich dir ein System vor, in das du dich einmal einordnen darfst. Wenn du den synchronen Reitersitz lernen willst, erzähle ich dir jetzt, wie die Schritte dahin aussehen. Damit du nicht wie ich so blöd dastehen musst und denkst: „Gott, wann lerne ich es endlich? Wie lange dauert es noch? Was muss ich noch alles verstehen? Was muss ich noch alles ausprobieren?“ Den Lernprozess kann ich dir nicht abnehmen, aber diese ganzen Zweifel kann ich dir abnehmen.
Das Witzige ist: So wie der Reitersitz da draußen erklärt wird, mit „Na ja, schwing halt mit“, „Lass dich vom Pferd bewegen“ und so weiter, das ist quasi der Startpunkt, an dem ich überhaupt erst anfange, den Reitersitz zu erklären. Warum? Weil das die Grundlage ist: dass ein Mensch draufsitzen kann, irgendwie mitschwingt und irgendwie locker in der Hüfte sein kann. Das ist das Einfachste auf der Welt. Einfach oben draufsitzen und sich vom Pferd bewegen lassen, pipapo, und was es da draußen alles für Tipps gibt. Da fängt unsere gemeinsame Reise an.
Das heißt, ich arbeite nicht mit Anfängern, sondern mit Dressurreiterinnen, ambitionierten Freizeitreitern und Experten, die schon einfach sitzen können, die aber nicht wissen, wie sie sich mit ihrem Pferd synchronisieren können. Damit ihr Pferd wirklich richtig gesund unter ihnen läuft und die Lektionen einfach funktionieren, ohne dass sie sich Sorgen machen müssen, dass es wieder ausfällt, umspringt, falsch anspringt oder den Takt nicht hält.
Und das, woran sie alle arbeiten, wo sie alle unbedingt hinwollen, was sie aber irgendwie nicht schaffen, zum Beispiel Losgelassenheit oder eine positive Körperspannung, das ist witzigerweise fast das Ende der synchronen Reitersitzreise. Wenn ich dir den Reitersitz erkläre, ist das das Endergebnis.
Denn es gibt nichts Schwierigeres als den Reitersitz. Das kann ich dir jetzt schon sagen: Der Reitersitz ist arschschwer. Er ist nicht leicht. Und wenn du weiter lernen willst, dass das Becken mobil sein muss, dass du dich vom Pferd bewegen lassen sollst und mitschwingen musst, dann ist das einfach nur die einfache Reise zu irgendeinem Sitz, der dem Pferd im Endeffekt leider schadet, weil er den Rücken und die Vorhand extrem belastet. Dazu habe ich auch ein Video. Es ist auf meiner Website auf der Startseite relativ weit unten zu finden. Da kannst du gerne mal reinschauen.
Das heißt, Losgelassenheit und eine positive Körperspannung im Reitersitz zu bekommen, ist mega schwer. Warum? Was ist Losgelassenheit eigentlich? Wir reden ständig drumherum, aber was ist es eigentlich? Und was ist eigentlich der synchrone Sitz? Dazu kommen wir auch noch. Ich erkläre es dir so, dass du sofort denkst: „Oh mein Gott, crazy, jetzt habe ich endlich verstanden, was es ist.“
Ich bin mir sicher, dass alle denken, Losgelassenheit ist: Das Pferd soll sich entspannen, es soll atmen, der Schweif soll pendeln, es soll alles irgendwie easy peasy, toll und schön aussehen. Nein, das ist Losgelassenheit nicht.
Aber guck mal, wenn du eine Yoga-Übung machst. Ein mega komplizierter Handstand, den du vielleicht nicht kannst, oder bestimmt kannst du Handstand. Nehmen wir: Es gibt so eine ganz wilde Yoga-Position, die ich jedenfalls überhaupt nicht konnte. So ein einbeiniger Stand, dann musst du von hinten noch den Arm rumgreifen und dich noch beugen, völlig crazy. Wie soll ich denn in so einer mega crazy schwierigen Yoga-Position, die ich nicht kann, dann auch noch losgelassen dastehen? Geht gar nicht. Warum geht es nicht? Weil ich diese Position überhaupt nicht einnehmen kann, nicht halten kann, nicht drinstehen kann, mir tut alles weh, es ist voll schwer, ich komme gar nicht erst rein.
Das heißt, ich kann erst losgelassen sein, wenn ich weiß, wie diese Übung geht. Wenn mein Körper weiß, wie sie geht, wenn die Muskeln wissen, wie es geht, wenn mein ganzer Körper das „einfach so“ umsetzen kann. Dann kann ich auch losgelassen in dieser Yoga-Position stehen, aber vorher nicht.
Beim Pferd ist es genau das Gleiche. Erst wenn dein Pferd zum Beispiel die Seitengänge korrekt und gesund umsetzen kann, kann es sie auch in Losgelassenheit gehen. Das ist so, als würdest du zum ersten Mal 10 Kilometer oder zum ersten Mal einen Marathon laufen. Das ist arschanstrengend, und du kotzt richtig ab. So wäre es für mich, wenn ich einen Marathon laufen müsste. Den kannst du nicht einfach so. Aber wenn du drei Marathoni, oder wie sagt man, Marathons? Keine Ahnung. Wenn du drei hintereinander laufen kannst, dann ist der erste easy peasy machbar. Den kannst du losgelassen laufen, weil das für dich normal ist. Das ist Losgelassenheit.
Die kriegst du im Sitz also erst ganz am Ende, kurz bevor du wirklich synchron mit deinem Pferd bist. Das ist heute noch gar nicht das Ziel. Das Ziel ist erstmal, die ganzen anderen Steps durchzugehen, um den Sitz synchron zu gestalten.
Und dann kommen wir zum Punkt Synchronität. Was ist das eigentlich? Stell dir mal deinen Lieblingsdressurreiter vor. Es muss kein Grand-Prix-Reiter sein, irgendwen. Stell dir einfach irgendwen vor, den du toll findest, der hoch reiten kann, der einen geilen Sitz hat, von dem du echt begeistert bist. Dieser Sitz, das ist der synchrone Reitersitz.
Synchron bedeutet: Pferd und Reiter bewegen sich gleichzeitig. Es bedeutet aber auch, dass der Reiter jeden einzelnen Tritt selbst initiiert. Ich sage dem Pferd: „Jetzt hoch, jetzt oben bleiben, jetzt runter, jetzt landen, jetzt wieder hoch.“ Das sage ich meinem Pferd in jedem Schritt und in jedem Tritt. Ich bestimme die Bewegung, damit sie gesund sein kann. Denn wenn das Pferd bestimmen würde, würde es in seinem natürlichen Bewegungsmuster bleiben, und das ist nicht fürs Reitpferd gemacht, also auf der Vorhand und ungesund. Deswegen bestimme ich.
Und wenn ich bestimme und wir dann synchron werden, muss sich das Pferd natürlich auch gesund bewegen. Die Bedingung ist also: Das Pferd bewegt sich gesund, wir bewegen uns gleichzeitig, und mein Sitz passt zur Pferdebewegung. Und zwar nicht mit einem mobilen Becken, das irgendwo schwingt und irgendwie locker ist.
Wie gesagt, Losgelassenheit haben wir am Ende des Tages irgendwann, aber nicht, während ich es lerne. Ganz, ganz wichtiger Punkt. Wenn ich den synchronen Reitersitz lerne, quasi den Grand-Prix-Sitz, bin ich nicht losgelassen, nicht entspannt und habe auch keine positive Körperspannung. Weil ich es einfach nicht hinkriege, weil mein Körper nicht macht, was ich will, und weil es mega, mega schwierig ist.
Das ist so ein wichtiger Punkt, den ich in der Reiterwelt vermisse und den ich dir mitgeben möchte. Damit du wirklich erkennst: Okay, ich muss jetzt noch nicht an Losgelassenheit arbeiten. Losgelassenheit kommt eh von alleine, wenn ich die Bewegungskompetenz gelernt habe. Okay, geil, Haken hinter die Losgelassenheit, schon mal easy peasy.
Und als Nächstes: Ich muss mich gar nicht anstrengen, keine Fehler zu machen, sondern ich kann mich über Fehler freuen. Denn jeder Fehler ist ein Schritt nach vorne und positiv für mich. Nur weil ich einen Fehler mache, bin ich nicht schlecht, sondern ich bin auf dem Weg. Und das ist gut. Wir wollen Fehler, und wir wollen Schritt für Schritt immer weitergehen.
Und es werden auch Verspannungen in deinem Sitz kommen. Du wirst merken: „Boah, krass, auf einmal rutsche ich ins Hohlkreuz.“ Ich hatte mal eine Kundin auf einer Messe, mit der habe ich auf einem Reitersitzsimulator gearbeitet. Ich bringe ja immer meinen mechanischen Reitersitzsimulator mit, den du selbst bewegen musst, was super geil ist. Weil du die Bewegung selbst kreierst und initiierst und ihr dann über Federn zusammen schwingt. Super geniales Tool.
Und falls du mich auf der Passion Pferd jetzt im Dezember besuchen willst, komm gerne vorbei, da bin ich mit meinem Reitersitzsimulator. Die ist im Dezember, ich glaube, um den 5. Dezember rum, irgendwie so. Genau, in Hannover.
Diese Kundin auf der Messe hat dann gesagt: „Oh, jetzt rutsche ich auf einmal voll ins Hohlkreuz, wenn ich anfange, den Sitz neu und anders zu lernen.“ Und ich meinte: „Ja, kein Problem. Das ist ganz normal. Das ist völlig okay.“ Die meisten Menschen sagen an diesem Punkt: „Nee, ich will nicht ins Hohlkreuz rutschen, ich mache das lieber nicht, ich mache es jetzt wieder anders. Ich lasse jetzt wieder mein Becken mobil, es soll sich bewegen und locker sein, und dann ist alles locker.“
Aber wir erinnern uns: Der synchrone Reitersitz ist nicht leicht zu lernen, er ist arschanstrengend. Deswegen wirst du dich verspannen, du wirst vielleicht ins Hohlkreuz rutschen. Habe ich auch gemacht. Das kriegt man aber relativ schnell wieder raus.
Der Vorteil ist also: Wenn du weitergehst, drinbleibst und durch eine Verspannung durchgehst, kannst du sie irgendwann in eine Bewegungskompetenz umwandeln. Dann ist die Verspannung nichts Schwieriges mehr für dich, weil sie eine natürliche Bewegung geworden ist. Sie ist keine Verspannung mehr, sondern hat sich in positive Körperspannung umgewandelt. Und genau das ist der wichtigste Punkt.
Und ich möchte dir jetzt mein Reitersitz-Level-System vorstellen. Es ist daraus entstanden, wie ich meinen Sitz gelernt habe: Ich habe jeden einzelnen Schritt mitnotiert, als ich verstanden habe, wie mein Körper sich auf dem Pferd bewegen muss. Da darfst du dich gerne mal einsortieren. Und ich habe für jeden Schritt einen Tipp, wie du von da aus die Stufen weiter hochklettern kannst bis zum synchronen Reitersitz.
Fangen wir also ganz unten an. Die erste Stufe ist die, auf der sich die meisten Trainer und Reiter da draußen befinden: Ich habe irgendwie ein lockeres Becken, ich versuche mitzuschwingen, und irgendwie klappt es nicht. Mein Pferd bewegt sich nicht gesund. Vor allem die Rückenmuskulatur baut sich nicht auf. Es nutzt die Hinterhand nicht so richtig, und es hebt die Vorhand nicht so richtig an. Das zeigt natürlich auch etwas im Pferd. Denn dieses mobile Becken, das mitschwingt, belastet den Rücken sehr stark und schiebt die Last immer auf die Vorhand. Wie gesagt, dazu habe ich ein Video auf meiner Website, wenn du es genauer wissen willst. Und dadurch kann das Pferd keine Muskulatur aufbauen.
Und das ist das erste Level. Da fangen wir an auf unserer synchronen Reitersitzreise. Denn von da aus gilt es erstmal zu verstehen, wo der Weg überhaupt hingehen soll.
Und das ist jetzt schon dein erster Tipp: Versuch mal, die Bewegung nicht mit einem lockeren Becken umzuwandeln, indem du im Becken wackelst, sondern indem du den ganzen Körper mit hochnimmst. Dein Pferd ist natürlich schwerer als du und bewegt dich über seine Masse. Aber du gibst die Initiierung der Bewegung, ganz wichtig. Damit bewegst du das Pferd, und dann bewegt es dich wieder. Mit dem mobilen Becken wandeln wir diese Bewegung in eine schwingende, bewegliche Beckenbewegung um, und damit schieben wir sie immer auf die Vorhand. Die Bewegung, die vom Pferd kommt, schieben wir so in die Vorhand rein.
Stattdessen lässt du dein Becken stabil und lässt die Bewegung nach oben raus. Denn das wollen wir doch: Wir wollen, dass das Pferd den Rücken aufwölbt. Wir wollen, dass es sich kadenziert bewegt. Wir wollen, dass es mehr nach oben kommt. Die Schwerkraft bringt es ja von alleine nach unten. Damit es nicht auf der Vorhand ist, sondern die Vorhand anheben kann, muss es vorne überall nach oben kommen. Und das initiierst du mit deinem Sitz. Dein Sitz soll nach oben.
Ich weiß, das ist mega schwer umzusetzen. Es kann passieren, dass du plumpst und das Gefühl hast: „Gott, ich rumpel dir jetzt richtig in den Rücken rein.“ Leider musst du den Sitz einfach lernen und dabei ein paar Fehler machen, und dein Pferd hält das auf jeden Fall aus. Mach dir also nicht zu große Sorgen. Vielleicht plumpst du in den Sattel, oder du denkst dir: „Boah, ich bin jetzt auf einmal so steif.“ Das ist auch okay, das hört wieder auf, das ist nur jetzt das Gefühl. Oder du denkst dir: „Oh Gott, ich habe das Gefühl, es reißt mich jetzt aus dem Sattel, ich fliege gleich raus.“ Das sind alles Dinge, die okay sind.
Das Wichtigste ist, dass du lernst, deine Beine anzusteuern. Denn dein hinterer und dein innerer Oberschenkelmuskel sind die wichtigsten Muskeln zu Beginn deiner Reise zum synchronen Reitersitz. Das sind die wichtigsten Muskeln, die du lernst anzusteuern. Über sie kannst du dich irgendwann abfangen, über sie leitest du die Bewegung nach oben und fängst die Bewegung nach unten wieder ab. Das sind die wichtigsten Muskeln, um den Reitersitz wirklich synchron zu gestalten.
Die darfst du als Allererstes ganz extrem trainieren, indem du diesen Sitz ausprobierst, aushältst, drinbleibst und weiter übst und weiter übst und weiter übst und weiter übst. Bis du diese Muskeln spürst und merkst: „Ah, jetzt werden sie angesteuert, ah, geil.“ Damit schaffst du eine Erinnerung für deinen Körper, dass das die Bewegungskompetenz ist, die wir als Erstes lernen wollen: die Ansteuerung dieser Muskeln. Sie sind nämlich der allererste Schritt in einen synchronen Reitersitz.
Das ist jetzt das erste Level. Wenn du die anderen Level auch noch kennenlernen möchtest und vor allem wissen möchtest, was du tun kannst, um aufs nächste Level zu kommen, und wie viel Zeit du für das jeweilige Level ungefähr einplanen musst, dann komm in meine Reitersitz-Challenge „Move That Ass“.


